Steinmetz im Magazin WINI 360°

Steinmetz Einrichtungen GmbH: Beratung und Service ganz vorn
01.09.2016. Von Hans Ottomann

csm_steinmetz_sen_jun_c5f9abe460Kennen Sie das „Frankenlied?“ Schön, aber kennt nicht jeder: „Wohlauf die Luft geht frisch und rein, wer lange sitzt muss rosten. Den allerschönsten Sonnenschein – lässt uns der Himmel kosten“. Rosten wollen wir nicht, also haben wir uns kürzlich mal wieder auf zum Besuch eines Fachhandelshauses gemacht nach Würzburg – eben ins besungene Frankenland mit all seinen Reizen: Mainfranken, der „Gottesgarten am Obermain“, die Basilika Vierzehnheiligen, Staffelstein, der Würzburger Stein. Faber Castell. In Schweinfurt Schwerindustrie. Die Feste in Würzburg, die Residenz, die Julius-Maximilians-Universität. Ochsenfurt. Kloster und Schloss Banz. Uraltes Kulturerbe. Reich, voller Lebenslust. Und doch – es ist ein wenig wie beim Frankenlied: Das ganze große Frankenreich in all seiner Pracht hat immer noch, im Vergleich zu Oberbayern, an seinem Bekanntheitsgrad zu feilen.

Region mit Potenzial
Freilich, der Wirtschafts- und Wissenschaftsraum der mehr als 1300 Jahre alten Main-Frankenmetropole mit Bischofssitz, mit Residenz und Hofgarten UNESCO-Weltkulturerbe, mit seinem gewachsenen Bestand an kreativen Dienstleistungsunternehmen und hochspezialisierten, mittelständischen Industriebetrieben bildet eine fantastische Basis für alles, was mit dem Faktor Büro zu tun hat. So schwärmt die Stadt über sich selbst: „In einem günstigen Klima für Innovationen und Investitionen hat auch Gründergeist beste Chancen… optimale Verkehrsanbindung, tatkräftige Hilfe in unternehmerischen Belangen und viele weitere harte und weiche Standortfaktoren machen Würzburg zur richtigen Wahl für Existenzgründer und Ansiedlungswillige.“

Marken von A bis Z
Genau hier residiert die Firma Steinmetz, Steinmetz Einrichtungen GmbH auf recht veritablem Nährboden. Behörden, Kliniken, Kirchen, Dienstleister und Industrie: eine prächtige Mixtur für architektonische und innenarchitektonische Planungen und Beratungen mit anschließender Möbellieferung. Die 1985 von Horst Steinmetz gegründete Möbelfirma bietet – erster Eindruck, wenn man auf ihre Homepage klickt – jede Menge Möbelmarken an, mehr als die meisten anderen Büromöbelhändler, Marken von Lieferanten, die sich inhaltlich-funktional ganz erheblich voneinander abgliedern. Von Artemide über Girsberger, Knoll, Renz, Vitra, WINI und diverse andere bis Züco: Einrichtungsgegenstände für jeden Bedarf.
Anforderungen des Kunden im Blick
„Wenn ich einen potentiellen Kunden zum ersten Mal aufsuche“, erläutert Inhaber Horst Steinmetz, „dann nehme ich keinen Prospekt mit, keinen Katalog – nein, ich komme ohne alle Unterlagen. Ich erkundige mich als erstes nach dem Bedarf und den Wünschen. Die aber sind womöglich noch gar nicht präzise formuliert. Nächster Schritt also: Genaueste Analyse von Wunsch und Möglichkeiten durch unsere Innenarchitekten. Erst dann, sehr viel später, schlagen wir vor, welche Büroeinrichtung wohl am besten passt, welcher Boden, welches Akustik- und welches Beleuchtungssystem“. Da ist es denn ganz unterschiedlich: der eine will berühmte Marken, der zweite stellt die Funktion in den Mittelpunkt, der dritte sorgt sich um Flexibilität und ständigen Service, der vierte setzt auf Design und Ästhetik, der fünfte nur auf den Preis.

Von der Holzmanufaktur zum Einrichtungsexperten
„Alle können wir zufriedenstellen“, sagt Fabian Steinmetz, 28-jähriger Sohn, der sich seine Meriten derzeit im Vertrieb verdient und später einmal mit seinen beiden Geschwistern die Verantwortung fürs Haus übernehmen soll, das von Würzburg aus die Kunden aus Wirtschaft und Wissenschaft bedient, aus der Kultur-, Kirchen- und Klinikszene sowie von Banken und Behörden und von der Steinmetz-Zweigniederlassung in Schweinfurt die Industrie. Beide, Vater und Sohn, kommen aus der Holzmanufaktur, Horst Steinmetz war spezialisiert auf den Innenausbau und dabei so erfolgreich, dass die Kunden immer öfter fragten, ob er denn nicht auch Stühle und andere Büromöbel liefern könne. Konnte er nicht – doch dann schritt er zur Gründung seines Büromöbelhauses. Die ersten Stühle, die er lieferte, stammten von Dauphin.

Feeling für Form, Funktion und Farbe
Kann sein, dass die Möbel-Steinmetze ihr Feeling für Form, Funktion und Farbe der Gegenstände von Vorfahren in die Wiege gelegt bekamen – womöglich als Abkömmlinge aus dem Steinmetz-Handwerk, einem der ältesten überhaupt. Gerade in der alten Metropole Würzburg mit seinen prächtigen Profan- und Sakralbauten fanden sich zweifellos zahllose Aufgaben für ornamentale und bildnerische Arbeiten. Doch der professionelle Umgang mit Holz, mit Möbeln aller Art gar, erweitert das Steinmetz-Erbe in eine schier endlose Ausrichtung: Architektur, Innenarchitektur, Design, Arbeitsmedizin, Psychologie, Ergonomie, Farbenlehre, Akustik, Teamarbeit, Büroraumformen, IT-Notwendigkeiten, Licht, Luft, Layout, Klima, Inklusion, Generationen bis 50 plus und älter – das alles und noch viel mehr bis hin zur Betreiberverantwortung: Das ist „Steinmetz – die Objekteinrichter“ mit ihren etwa 20 Mitarbeitern heute.

Bürowelten nach Kundenwunsch
Fährt man also ins Land der Steinmetz-Franken zur Sommer-, aber auch zur Winterzeit, so fällt dem Besucher alsbald eines auf: die große Gelassenheit, die Geschäftsführer Horst Steinmetz, Sohn Fabian und gleichermaßen alle Mitarbeiter an den Tag legen. Sie beteiligen sich ungern an Spekulationen über Arbeitsformen und Büros in zehn oder gar zwanzig Jahren. Mittelzone, Arbeitszeiten, Home Office, Cloud-Ablage oder Regal, Desk Sharing, Steh-Sitz-Schreibtische, Akustiksegel – sie realisieren derlei ganz selbstverständlich nach Kundenwünschen, tun aber nicht so, als wären ihnen die Büroweisheit für alle Zeiten bekannt. Natürlich bieten sie Möbel inzwischen auch über ihren eigenen Online-Shop an, daran kann kein Lieferant vorbei gehen. Gleichzeitig bedauern sie, dass Internet & Co manche menschliche Vertrautheit ablöst. Auch Büromöbelhersteller WINI setzt darauf und pflegt via Steinmetz eine enge Kundenbindung. Dafür sei WINI bekannt: die stete und unkomplizierte Bereitschaft zum „Customizing“, mithin die Kundenwünsche in den Mittelpunkt der eigenen Tätigkeit zu stellen.

Die Masse an Menschen und Firmen (statt Klasse) – das ist auch nicht Steinmetzens Art. Nein, sie sind keine Zukunftsfanatiker. „Arbeit neu denken“, wie es die Kölner Messe Orgatec für dieses Jahr formuliert, überlassen sie lieber den bekannten Berufsprognostikern. Alles andere würde ihnen die Würzburger Büro- und Arbeitsgesellschaft wohl auch übelnehmen. Experimente sind unwillkommen: Wer den Würzburger Stein schlürft, der möchte auch dabei bleiben…

Zuverlässiger Partner mit Erfahrung und Zeit für Beratung
Genauso unspektakulär, dafür umso nachvollziehbarer, erklärt sich das Objektmöbelhaus seinen Interessenten: „Über 30 Jahre planen wir Büro- und Objekteinrichtungen und setzen diese nach individuellen Kundenwünschen fachgerecht um. So hat uns unser Know-how zum zuverlässigen Partner werden lassen, wenn es darum geht, Räumlichkeiten eine Atmosphäre zu verleihen, in der gerne gearbeitet wird. Dies liegt daran, dass wir uns viel Zeit für die sorgfältige Auswahl und Abstimmung von Farben und Materialien nehmen und wir Fragen von der Gestaltung des Fußbodens bis zur adäquaten Beleuchtung in unsere Überlegungen mit einbeziehen“.

Bei Steinmetz reicht die Beratungsaktivität weit, indem sie immer wieder auch architektonische und innenarchitektonische Dienstleistungen übernimmt. Die Steinmetz Einrichtung GmbH, die sich derzeit mehr und mehr auch auf die Ausstattung von Klinikräumen und Arztpraxen konzentriert, plant nach intensiver und fortwährender Rücksprache mit dem medizinischen Personal sogar die Steckdosen mit ein. Über die Honorierung von Planungsaufgaben – immer wieder ein Reizthema der Büroeinrichter – macht sich Steinmetz keine Gedanken. „Natürlich wurde alles ordnungsgemäß honoriert, da gab es nie Probleme“, sagt der Seniorchef. Ist eben eine noble Gegend, die um Würzburg herum…

Steinmetz im Magazin WINI 360°